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Kopfverletzungen im Sport

Diagnostik und Behandlung

Leichte Kopfverletzungen im Sport treten häufiger auf als angenommen und werden in ihrer Auswirkung oft unterschätzt. So liegt die Gefahr einer erneuten Verletzung ungleich höher, wenn ein Sportler nach unzureichender Rekonvaleszenz bereits wieder aktiv wird. Unbehandelt ergibt sich ein erhöhtes Risiko von bleibenden körperlichen und geistigen/psychischen Störungen.


Wichtig: Nachhaltige Rekonvaleszenz

Nach einer leichten Kopfverletzung kann es u.a. zu Kopfschmerzen, Schwindel, Reaktionsverlangsamung, Gedächtnisstörungen, Konzentrationsproblemen, rascher Ermüdbarkeit und Reizbarkeit kommen; diese Beschwerden dauern unterschiedlich lange an. Zur Beurteilung dessen, ob eine Kopfverletzung hinreichend auskuriert ist, werden neben Fachärzten und Physiotherapeuten auch Sportneuropsychologen hinzugezogen. Diese untersuchen die kognitive Leistungsfähigkeit und ziehen Rückschlüsse auf die Schwere der Verletzung und den Status der Erholung.


In fachlicher Kooperation mit dem Neuropsychologischen Fachdienst Düsseldorf und dem Zentrum für Sport-Neuropsychologie in Würzburg biete ich eine umfassende neuropsychologische Diagnostik und Behandlung von Kopfverletzungen im Sport.


Als 2. Vorsitzende der Gesellschaft für Sport-Neuropsychologie setze ich mich

für die Öffentlichkeitsarbeit, die Prävention und die Verbesserung

der Behandlungsstrukturen für Sportler nach leichten Kopfverletzungen ein.




Vier Fußballspieler versuchen gleichzeitig einen Kopfball

© istock, strickke